Pädagogisches Konzept

 

Liebe Eltern, liebe Kinder,

in unserem Konzept möchten wir Ihnen unsere Pädagogische Arbeit transparent machen.

Unsere oberste Priorität ist die bewusste Förderung der kindlichen Kompetenzen durch das Erkennen von Fähigkeiten in kognitiven und sozialen Bereichen sowie die individuelle Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Talenten der Kinder. Dies alles ist eingebunden in eine herzliche, harmonische und fröhliche Atmosphäre, in welcher wir Ihr Kind beim Aufwachsen und in seiner Entwicklung begleiten.

Lebendig wird unser Konzept aber nur durch die Menschen, die in unserem Haus ein- und ausgehen. Wir wünschen all jenen, die den Weg mit uns gemeinsam gehen viel Freude, Kraft, Energie, Ideen & Spaß!

 
Inhaltsverzeichnis

  1. Beschreibung der Einrichtung

1.1. Lage/Soziales Umfeld/Einzugsgebiet

  1. Informationen zu der Einrichtung

2.1. Räumlichkeiten/Ausstattung/Gruppen

2.2. Organisationsstrukturen/Öffnungszeiten/Sprechstunden

2.3. Anmeldung/Abmeldung

2.4.Tagesablauf

2.5. Aufsichtspflicht und Haftung

2.6. Erkrankung

2.7. Elternmitarbeit/Elternbeirat

2.8. Personal

2.9.Gesetzliche Grundlagen

  1. Pädagogische Konzeption

3.1. Bildung/Erziehung/Betreuung

3.2. Was ihr Kind bei uns lernen kann

3.3. Das Freispiel und die geleiteten Angebote

3.4. Erlebnis Garten und Spielplatz

3.5. Sauberkeitserziehung

3.6. Schlaf-/ Ruhepause

3.7. Rituale

3.8. Ausflüge/ Angebote/ Zusammenarbeit

3.9. Freilandtage

3.10. Feste und Feiern

3.11. Tiergestützte Pädagogik

  1. Pädagogische Grundhaltung des Erziehers
  2. Rechte der Kinder
  3. Qualitätssicherung-/entwicklung
  4. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen/Öffentlichkeitsarbeit

 


       1. Beschreibung der Einrichtung

1.1. Lage/ Soziales Umfeld/Einzugsgebiet

Unsere Kindertagestätte Pünktchen und Anton wurde am 1. April 2011 eröffnet. Sie befindet sich im Stadtteil Obermenzing im Münchener Westen. Die Einrichtung liegt in einem reinen Wohngebiet am Rande der Stadt. Wälder, Wiesen, mehrere Spielplätze sowie die Parkanlage an der Würm sind in unmittelbarer Nähe.

Obermenzing ist dem Verkehr gut angeschlossen: Die Pippinger Straße in Nord-Süd-Richtung und die Verdistraße in Ost-West-Richtung schließen den Stadtteil an Pasing und Nymphenburg an; gerade die Verdistraße hat aber eine Zubringerfunktion zur A8 Richtung Stuttgart.

Im MVV ist der S-Bahn-Haltepunkt „Obermenzing“ an der Verdistraße Nähe Bauseweinallee die wichtigste Schnittstelle. Mehrere MVG-Buslinien dienen als Zubringer zur S-Bahn und zur Trambahn in Nymphenburg.

In der Nähe der Einrichtung befinden sich mehrere Schulen und Bildungseinrichtungen: Grundschule mit Tagesheim an der Schäferwiese, Grundschule an der Grandlstraße, Grundschule an der Oselstraße, bilinguale Jan-Amos-Comenius-Grundschule und das Obermenzinger Gymnasium – staatlich anerkanntes Privatgymnasium der Münchner Schulstiftung. Realschule an der Blutenburg.

Die Kindertagesstätte Pünktchen und Anton ist ein freistehendes Haus mit einer großzügigen Gartenanlage um das Haus herum.

  1. Informationen zu der Einrichtung

2.1. Räumlichkeiten/Ausstattung/Gruppen

Unsere Kindertagesstätte ist ein dreigeschossiger Bau.

Das Souterrain bietet Platz für einen Turnraum, einen Waschraum und ein Büro der pädagogischen Leitung.

Im Erdgeschoss befindet sich die altersgemischte Kindergartengruppe (Sonnengruppe) mit 25 Plätzen. Die Kinder sind 2,5-6 Jahre alt. Ein Eingangsbereich mit Garderobe, Infotafel für die Eltern und einen Tisch zum Auslegen von Infomaterial sind auch vorhanden. Außerdem befindet sich hier auch die Küche des Hauses, in der jeden Tag frische Speisen zubereitet werden.

Im ersten Obergeschoss befindet sich die altersgemischte erste Krippengruppe (Blumengruppe) mit 12 Plätzen. Die Kinder sind von 10 Monaten bis ca. 3,5 Jahre alt. Außerdem befinden sich hier der Schlafraum der Kinder, die Garderobe und der Personalraum.

Im zweiten Obergeschoss befindet sich die altersgemischte zweite Krippengruppe (Sternengruppe) mit 12 Plätzen. Diese Kinder sind ebenfalls zwischen 10 Monaten und ca. 3,5 Jahre alt. Auch ein Schlafraum, ein Garderoberaum und ein Büro der Geschäftsführerin sind hier untergebracht.

Im Außenbereich des Hauses befindet sich ein Spielplatz mit einer Rutsche, zwei Schaukeln und ein Sandkasten. In unmittelbarer Nähe der Einrichtung befindet sich auch ein städtischer Spielplatz, den die Kinder oft nutzen.

2.2. Organisationsstrukturen/ Öffnungszeiten

Träger der Einrichtung ist die P & A GmbH. Die Geschäftsführung hat Daniel Schleif inne.

In der Einrichtung haben wir folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 7:30 Uhr – 17:00 Uhr

Die Einrichtung schließt 24 Tage pro Kalenderjahr, zwei Wochen in den Sommerferien, zwei Wochen in den Weihnachtsferien. Den Eltern werden die Schließzeiten rechtzeitig, in der Regel zu Beginn des Kindergartenjahres mitgeteilt. Die Einrichtung behält sich vor, die Einrichtung für einzelne Tage (z.B. Teamfortbildungen, Klausurtage, Brückentage usw.) zu schließen.

Sprechstunde der pädagogischen Fachkräfte, der Leitung und der Geschäftsführerin nach Vereinbarung.

2.3. Anmeldung/ Abmeldung

Die Anmeldung erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung.

Im Anmeldegespräch werden wichtige Informationen weitergegeben:

  • Erste Informationen über die Arbeitsweise und die Konzeption der Einrichtung
  • Aushändigung des Informationsblattes über §34 Abs. 5.5.2 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
  • Ausfüllen von Formalitäten
  • In einem Aufnahmegespräch haben die Eltern die Gelegenheit über ihr Kind Auskunft zu geben
  • Besichtigung der Einrichtung

Kündigung durch die Eltern:

Die Eltern können das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende schriftlich kündigen.

Einer Kündigung bedarf es nicht, wenn das Kind zum Ende des Kindergartenjahres in die Schule überwechselt.

Kündigung durch die Einrichtung:

Der Träger der Einrichtung kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich kündigen.

Kündigungsgründe können z.B. sein, wenn das Kind unentschuldigt über einen längeren Zeitraum fehlt oder wegen wiederholter Nichtbeachtung der in dieser Ordnung aufgeführten Pflichten der Eltern trotz schriftlicher Abmahnung bzw. wenn eine Zusammenarbeit mit dem pädagogischem Personal nicht mehr gewährleistet ist oder aber, wenn eine sinnvolle pädagogische Förderung des Kindes nicht mehr gewährleistet werden kann, z.B. wenn das Kind einer besonderen Förderung bedarf, die im Kindergarten nicht geleistet werden kann.

2.4.Tagesablauf Kindergarten

Durch die feste Struktur unseres Tagesablaufs erfahren die Kinder Sicherheit und Geborgenheit. Dieser gilt mit individuellen Abweichungen.

7.30 – 8.45 Uhr Bringzeit, Begrüßung und Übergabe, Freispiel

9.00 – 9.30 Uhr gemeinsame Brotzeit

9.30 – 10.00 Uhr Morgenkreis/Kinderkonferenz mit gemeinsamer Planung und

Vorbesprechung des Tages

10.00 – 11.00 Uhr Projektarbeit, geleitetes Angebot, Freispiel

11.00 – 12.00 Uhr Garten, Spielplatz, Spaziergänge, Freispiel, geleitetes Angebot

12.00 – 13.00 Uhr Mittagessen und Zähneputzen

13.00 – 15.00 Uhr Ruhephase/ ruhige Beschäftigung/ Nachmittagskreis, empfohlene 1.

Abholzeit

15.00 – 15.30 Uhr Gemeinsames Herrichten und Einnahme der Nachmittagsbrotzeit,

empfohlene 2. Abholzeit

15.30 – 17.00 Uhr Freispiel, Garten, Abholung der Nachmittagskinder

Der Ablauf kann sich jederzeit etwas ändern, da wir uns den Bedürfnissen der Kinder jeden Tag aufs Neue anpassen.

Tagesablauf Krippe

7.30 – 8.45 Uhr Bringzeit

7.30 – 9.00 Uhr offenes Frühstück

9.00 – 9.30 Uhr Morgenkreis

9.30 – 11.00 Uhr Freispiel, altersspezifische Bildungs- und Förderprojekte/Garten

11.15 – 12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen

12.00 – 15.00 Uhr Schlafenszeit, empfohlene

14.00 – 15.00 Uhr Brotzeit, empfohlene

15.30 – 17.00 Uhr Freispiel, Garten, Spielplatz, Abholung der Nachmittagskinder

Selbstverständlich sind folgende Tätigkeiten ebenfalls in unserem Tagesablauf enthalten, das Händewaschen, das Wickeln oder Toilette gehen. Da sich die Zeiten dafür nicht festlegen lassen, weil dies von Kind zu Kind unterschiedlich ist, sind diese Tätigkeiten nicht extra in dem oben aufgezählten Tagesablauf aufgeführt.

Um ihren Kindern und uns einen geregelten Tagesablauf zu ermöglichen, bitten wir die Eltern ihre Kinder bis spätestens 9.00 Uhr in die Einrichtung zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt starten wir gemeinsam in den Tag.

Aktuelle Informationen wie der Wochenplan, Hinweise auf Feste und Elternabende, Informationsschriften und Aushänge für Eltern sind an den Pinnwänden im Gang und Eingangsbereich angebracht und werden auch per Mail an die Eltern versandt.

Im Aushang unseres Wochenplans werden alle täglichen Aktionen nach ihrem Abschluss eingetragen. Dabei werden bei der Durchführung der einzelnen pädagogischen Angebote der Alters- und Entwicklungsstand, sowie das individuelle Interesse der Kinder berücksichtigt.

Die Eingewöhnung erfolgt bei uns nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell (Quelle: INFANS, Berlin 1990, Siehe Anhang)

In der Eingewöhnungszeit sollte das Kind von einem Elternteil (oder einer anderen Bezugsperson) begleitet werden. Die begleitete Eingewöhnungszeit dauert mindestens eine Woche. Die Eingewöhnung gliedert sich in eine Grundphase, eine vorläufige Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungszeit, eine Stabilisierungsphase und eine Schlussphase. Die Eingewöhnungszeit ist beendet, wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zur Erzieherin aufgebaut hat und bei Bedarf von ihr getröstet werden kann.

Die Kinder nehmen das Frühstück, das Mittagessen und die Brotzeit am Nachmittag in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre in ihrer Gruppe zu sich.

Besonders wichtig für uns ist, dass die Kinder die Essenszeit als Genuss erleben und mit allen Sinnen erfassen. So schaffen wir bei den Mahlzeiten eine angenehme Atmosphäre, indem wir gemeinsam den Tisch decken, gemeinsam essen und uns für Tischgespräche Zeit nehmen. Die Kinder machen Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Speisen und lernen Esskultur zu pflegen. Die Kinder entscheiden selbst, was und wie viel sie zu sich nehmen, wobei sie motiviert werden alles zu probieren. Der Speiseplan wird abwechslungsreich gestaltet. Es wird auf ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet. In unserer Einrichtung wird täglich frisch gekocht. Der Speiseplan hängt wöchentlich zur Ansicht aus.

Am Nachmittag wird die Brotzeit gemeinsam in der Gruppe eingenommen.

Den Kindern stehen jederzeit verschiedene Getränke in ausreichender Menge zur Verfügung.

2.5. Aufsichtspflicht und Haftung

Auf dem Weg zur und von der Einrichtung sind die Eltern für ihre Kinder verantwortlich. Die Kinder müssen in den Kindergarten gebracht und dort einer verantwortlichen Erziehungsperson übergeben werden. Sie müssen vom Kindergarten auch wieder abgeholt werden. Die abholberechtigten Personen müssen dem Kindergarten benannt werden und sind schriftlich anzugeben. Soll ein Kind von einer anderen nicht benannten Person abgeholt werden, ist eine persönliche Benachrichtigung erforderlich. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sind während der vereinbarten Öffnungszeiten der Einrichtung für die Ihnen anvertrauten Kinder, entsprechend der vereinbarten Buchungszeiten, verantwortlich. Bei gemeinsamen Veranstaltungen (Festen, etc.) sind die Eltern selbst für ihre Kinder aufsichtspflichtig.

Für Verlust, Verwechslung oder Beschädigung der Garderobe und der Ausstattung (z.B. Brillen etc.) der Kinder kann keine Haftung übernommen werden. Dies gilt ebenso für mitgebrachtes Spielzeug, Fahrräder, Bücher usw.

2.6. Erkrankung

Bitte verständigen Sie uns bei Krankheit Ihres Kindes unverzüglich. Bei ansteckenden Krankheiten wie Durchfall, Spucken, Fieber usw., oder von Kopfläusen befallen, muss das Kind abgeholt werden, siehe Anhang Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Ihr Kind muss 24 Stunden symptomfrei sein, bevor es wieder in die Kita kommen darf.

Ärztlich verordnete Medikamente werden nur in besonderen Fällen und nur nach schriftlicher Vereinbarung (siehe Medikamentenverabreichungsblatt im Internet) von den pädagogischen Mitarbeiterinnen verabreicht.

2.7. Elternmitarbeit/ Elternbeirat

Es ist unser Bestreben, gemeinsam mit den Eltern für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes Sorge zu tragen. Deswegen ist eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit (BayKiBiG Art. 14 Abs.1).

Damit die Zusammenarbeit gelingen kann, bietet unsere Einrichtung vielfältige Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens und Austausches an. Eine Mitwirkung der Eltern entsprechend ihren Möglichkeiten im Rahmen der pädagogischen Konzeption ist erwünscht und entspricht den Zielsetzungen des neuen Bildungs- und Erziehungsplans.

Der Elternbeirat wird zu Beginn des Kindergartenjahres von der Elternschaft gewählt und besteht aus drei Mitgliedern und drei Stellvertretern.

Der Elternbeirat ist ein beratendes Gremium. Die Mitglieder des Gremiums treffen sich nach Bedarf, jedoch mindestens zweimal jährlich zusammen.

2.8. Personal/ Zusammenarbeit im Team

Die Anzahl der pädagogischen Fach- und Ergänzungskräfte errechnet sich jährlich nach den Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz neu.

Die Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit sowie die Entwicklung einer konstruktiven Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist Ziel unserer Zusammenarbeit.

Ein wertschätzender und offener Umgang ist die Grundlage unserer Zusammenarbeit.

2.9. Gesetzliche Grundlagen

Bei der pädagogischen Umsetzung orientieren wir uns am „Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung“ (BEP).

Unsere Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag beruht auf §§22ff Sozialgesetzbuch VII (SGB VIII) und auf dem Bayerischen Kinderbildungs und-betreuungsgesetz (BayKiBiG) und der dazu ergangenen Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG).

  1. Pädagogische Konzeption

3.1. Bildung/ Erziehung/ Betreuung

Der Eintritt Ihres Kindes in die Kita ist ein großer Schritt für die ganze Familie. Uns liegt es sehr am Herzen, dieses Ereignis gemeinsam mit Ihnen für ihr Kind liebevoll zu gestalten.

Wir lehnen uns an den Grundsatz:

Hilf mir es selbst zu tun!“

(Wir sind keine Montessori-Einrichtung.)

3.2.Was Ihr Kind bei uns erlebt

Der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan dient als Grundlage und Orientierung für unser pädagogisches Handeln. Zu den dort wichtigsten benannten Basiskompetenzen zählen für uns:

  • Selbstbestimmung
  • Selbstständigkeit und
  • Selbsteinschätzung.

Durch unsere Pädagogik wachsen die Kinder in einer demokratischen Atmosphäre auf und können so diese Kompetenzen im Alltag erlernen und erfahren. Diese Basiskompetenzen sind also der „Motor“ jeglichen Tuns. Je intensiver die Kinder in diesen Bereichen Erfahrungen sammeln können, umso gestärkter werden sie sich neuen Lernfeldern gegenüber öffnen können. Die unterschiedlichen pädagogischen Angebote in unserem Haus spiegeln die wichtigsten Lern- und Bildungsbereiche der frühkindlichen Pädagogik wieder. Wir möchten den Kindern ein großes Spektrum an Erfahrungen bieten und bauen somit Inhalte aus den folgenden Bereichen in unterschiedlicher Ausprägung in unseren Alltag ein:

  • Ästhetik & Kunst

-Ästhetik, Kunst und Kultur durchdringen sich gegenseitig. Durch näher bringen dieser Bereiche, entfalten die Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential und ihr Urteilsvermögen

– Die Kinder erhalten Anreize um ihre spielerischen – und kreativen Phantasien zu entfalten

-Kinder lernen Spaß und Freude an der Gestaltungskunst zu haben

-Sie schlüpfen in verschiedene Rollen

-Sie lernen Theater, Kino, Museen und Galerien kennen

-Die Grundkenntnis der Farbmischung eignen sie sich an

-Sie lernen die Ausdruckskraft von Farben kennen

  • Sprache & Literacy

-Die Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg

-Unsere Arbeit beläuft sich auf folgende Inhalte: Vorgänge sprachlich beschreiben, Pluralbildung, Fähigkeit des freien Sprechens in der Gruppe, Fähigkeit aktiv zuzuhören, Entwicklung der Fähigkeit zum Dialog, Würzburger Sprachmodell

  • Gesundheit & Sport

-Bewegungserfahrungen sammeln und elementare Bewegungsbedürfnisse befriedigen

-Motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und verfeinern (Grob- und Feinmotorik, Kraft, Schnelligkeit, Koordinationsfähigkeit, Reaktion, Raumorientierung, Rhythmus, Gleichgewicht, Differenzierung)

-Eigene körperliche Grenzen erkennen und durch Üben erweitern

-Körpergefühl und Körperbewusstsein entwickeln

  • Naturwissenschaft

-Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen lernen: Dichte und Aggregatzustand (feste Körper, Flüssigkeiten, Gase)

-Durch Experimente naturwissenschaftliche Vorgänge bewusst wahrnehmen und sich die Welt erschließen

-Kurz- und längerfristige Veränderungen in der Natur beobachten, vergleichen und beschreiben und mit ihnen vertraut werden (z.B. Wetterveränderungen, Jahreszeiten, Naturkreisläufe)

  • Musikalische Erfahrungen

-Musik ist ein ideales Mittel für Kinder sich mitzuteilen, Gefühle und Gedanken zu äußern durch:

-Gemeinsames Singen und Musizieren

-Übung des Gedächtnisses durch das Lernen von Liedern

-Förderung der Team- und Kontaktfähigkeit

-Sensibilisierung des musischen Gehörs und die Bildung des Gefühls von Takt und Rhythmus

-Wir arbeiten mit den Orff-Instrumenten

  • Mathematische Grunderfahrungen

-Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken

-Durch gezielte aber auch tägliche Situationen arbeiten wir folgende Bereiche ab:

-Raum- und Lageposition in Bezug auf den eigenen Körper

-Größen und Mengen

-Geometrische Grundformen (Dreieck, Quadrat, Rechteck, Kreis)

-Flächen und Körper (Würfel, Kugel, Säule)

-Verständnis von Zahlen als Ausdruck von Mengen, Länge, Gewicht

-Umgang mit den Begriffen wie „größer“, „kleiner“

-Grundbegriffe der zeitlichen Orientierung (vorher/nachher, gestern/heute)

  • Vorschule

-Vorbereitung auf die Schule

-Durch spezielles Wissen, sprachlichen Ausdruck, Vorschulmappen, gezielte Aufgabenstellungen fördern wir bei den Kindern Ausdauer und Konzentration, Förderung des logischen und räumlichen Denkens, Aufgaben verstehen und korrekt umsetzen, richtige Haltung des Stiftes, sowie Vorfreude, Interessen und Bereitschaft ein Schulkind zu werden.

-Durch gute Zusammenarbeit mit der Grundschule und rechtzeitigen Beratungsgesprächen mit den Eltern möchten wir den Kindern den Übergang in den nächsten Lebensabschnitt erleichtern.

3.3. Das Freispiel und die geleiteten Angebote

Jede Art des Spiels ist eine kindliche Form des Lernens. Die Kinder stellen im Spiel einen Bezug zur Realität her, dies dient der Lebensbewältigung und der Persönlichkeitsentwicklung.

Bei der Möglichkeit des freien Spiels entscheiden die Kinder selbst über ihre Aktivitäten, die Dauer und Art des Spiels, des Spielraumes sowie über den Spielpartner. Diese Selbstbestimmung festigt das Kind in seiner Persönlichkeit. Einerseits erfährt es sich selbst wahrzunehmen und zu äußern, auf der anderen Seite erkennt es aber auch seine Grenzen und lernt sich in einer Gruppe zurecht zu finden. Hierbei werden wichtige Bereiche des Sozialverhaltens angesprochen, wie Konfliktlösung, Hilfe zur Selbsthilfe usw. Natürlich stehen den Kindern, bei nicht lösbaren Konflikten, jederzeit Erzieherinnen zur Verfügung. Auch die gemeinsamen aufgestellten Regeln dienen als Orientierungshilfe.

Das Spiel-, Aktions- und Bastelmaterial ist dabei jederzeit für alle Kinder frei zugänglich.

Miteinander Leben, spielen, wachsen.

In unserem Alltag legen wir großen Wert auf die pädagogische Gewichtung von freiem und selbstständigem Spiel, geleitetem und geplantem Angebot sowie Sicherheit gebenden Ritualen.

Freies Spiel

  • im Gruppenraum
  • im Turnraum
  • im Garten/Spielplatz

Um spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben, zu erfahren und zu festigen ist auch das angeleitete Angebot ein weiterer Bestandteil unserer Arbeit. Uns ist es wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder im Alltag wahrzunehmen und durch gezielte Aktivitäten zu unterstützen. Diese können sich aus den unterschiedlichsten Bereichen ergeben. Im bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan sind unter anderem auch folgende Bausteine genannt, welche wir nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder immer wieder neu gewichten:

Geleitete Angebote in den Bereichen:

  • Sprache

Sprachförderung durch Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur. Sprachförderung ist ein durchgängiges Prinzip im pädagogischen Alltag. Kinder erwerben sprachliche Kompetenz nicht als isolierte Kompetenz, sondern stets im Kontext von Kommunikation, von sinnvollen Handlungen und Themen, die sie interessieren.

-Entwicklung und Ausdifferenzierung vielfältiger nonverbaler Ausdrucksformen (z.B. Körpersprache, Mimik, Intonation)

-Sprechfreude fördern durch z.B. Erzählrunde im Morgenkreis am Montag

-Fähigkeit und Motivation, Gefühle und Bedürfnisse auch sprachlich auszudrücken

-Aktiv zuhören können

-Interesse am Dialog, Dialogfähigkeit (z.B. zuhören, auf die Äußerungen von anderen eingehen und diese aufgreifen, Gesprächszeiten von anderen respektieren)

-Sprachbezogene Verhandlungs- und Konfliktlösungsstrategien entwickeln

  • Musik

Das Kind erfährt Musik als Quelle von Freude und Entspannung, sowie als Anregung zur Kreativität in einer Reihe von Tätigkeiten, wie beispielsweise Singen, Musizieren und Musik hören, aber auch Erzählen, Bewegen, Tanzen und Malen. Es erlebt Musik als festen Teil seiner Erlebniswelt und als Möglichkeit, seine Gefühle auszudrücken. Dies beinhaltet insbesondere folgende Bereiche:

-Gemeinsames Singen von Liedern

-Singen und gestalten

-Kennenlernen und erproben von Instrumenten, Instrumentalspiel

-Musik hören

-Musikstücke in Bewegung umsetzen

-Musikstücke mit Instrumenten begleiten

-Konzerte besuchen

  • Motorik

Bewegung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes unerlässlich.

-Freies Gestalten von Bewegungsspielen auch im Außenbereich

-Offenes Bewegungsangebot z.B. Parcours am Nachmittag

-Festgelegte und angeleitete Bewegungsstunden

-Spezifische Bewegungsangebot kreativer Kindertanz

  • Kreatives Gestalten

Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

-Farben erkennen und benennen

-Mit Farben und Stiften Spuren hinterlassen

-Mit Werkzeugen und Materialien Erfahrungen sammeln und umgehen lernen

-Kunst betrachten

-Theaterspiele erfinden, gestalten und durchführen

  • Projekte

Im Laufe unserer Arbeit werden wir immer wieder durch neue pädagogische Ideen und Konzepte zum Nachdenken angeregt. Daraus und aus dem gelebten Alltag mit den Kindern und durch die Anregungen der Kinder entwickeln sich im Laufe des Jahres vielfältige Projekte. Dazu beachten Sie bitte unsere Aushänge.

  • Vorschule

Unsere Vorschulkinder sind die Kinder, die ein Jahr vor ihrer Einschulung stehen. Für sie wurden von uns spezielle Ziele und Angebote entwickelt. Entscheidend für uns ist dabei die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes.

Alle unsere Angebote fördern die Schulreife, die folgende Aspekte umfasst:

-motorische Schulfähigkeit

-kognitive Schulfähigkeit

-emotionale Schulfähigkeit und

-soziale Schulfähigkeit

Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf Nachfrage.

  • Englisch

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Kinder ohne Probleme zusätzliche Sprachen lernen können. In diesem Alter befindet sich das kindliche Gehirn in einer besonderen intensiven Entwicklungsphase. Neue Fähigkeiten lassen sich leicht aneignen. Jedes Kind hat die angeborene natürliche Begabung, eine Sprache zu erlernen, d.h. die Laute, die es hört, zu imitieren, dann Wörter zu verstehen und später Sätze zu bilden. Die Kinder lernen die Sprache bei uns ganz ohne Stress durch:

-Reime

-Lieder usw.

-Bilderbüchern

-Spielen und viel Spaß werden die Kinder an die „neue“ Sprache herangeführt.

Die unterschiedlichen Regeln innerhalb des Hauses und des Gartens sowie die Themenkomplexe werden entwicklungsgerecht mit den Kindern gemeinsam erarbeitet und besprochen und stärken somit das demokratische Miteinander.

Es ist unser oberstes Ziel, dass die Kinder und wir uns gleichberechtigt unsere gegenseitigen Erwartungen mitteilen, Angebote und Aktionen planen, Spielräume gestalten, Ideen austauschen und gemeinsam Kompromisse finden. Dies geschieht durch unsere Wertehaltung und unseren gegenseitigen Respekt im Alltag und in den Gruppenaktivitäten.

3.4. Erlebnis Garten und Spielplatz

Ein weiterer wichtiger Teil des Tages ist das Spielen der Kinder im Garten. Vor allem an der frischen Luft können sie ihren Bewegungsdrang ungehindert ausleben. Unser Garten und der Spielplatz neben an, bieten viele Möglichkeiten, Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen zu sammeln. An unseren verschiedenen Spielgeräten im Garten und auf dem Spielplatz, wie z.B. Rutsche. Schaukeln und dem Kletterflugzeug können die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten selbstständig erproben und vertiefen. Auch das soziale Miteinander ist uns sehr wichtig. Die Kinder erleben Freude im Zusammenspiel mit Anderen und erlernen soziale Verhaltensweisen. Durch die Freude an der Bewegung, der Aktivitätsbereitschaft und dem sozialen Miteinander wird das Wohlbefinden der Kinder gefördert. Sie gewinnen mehr Selbstvertrauen, Unabhängigkeit und Selbstwertgefühl.

3.5. Sauberkeitserziehung

Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbstständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, wie z. B. das Anhalten der Kinder zum selbstständigen Hände bzw. Gesicht waschen. Die Wickelzeiten werden dem Rhythmus jeden Kindes individuell angepasst. Der Beginn der Sauberkeitserziehung eines Kindes wird mit seinen Eltern abgesprochen.

3.6. Schlaf-/Ruhepause

Einen wichtigen Bestandteil des Tages nimmt für die Babys und die Kleinkinder das Schlafen ein. Ausreichender Schlaf ist – wie die Befriedigung des natürlichen Bewegungsdranges- eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes. Wann und in welcher Form das Kind eine Schlaf-/Ruhephase braucht, stimmen Eltern und Gruppenpersonal im persönlichen Gespräch ab. Mit den Kindern, die nur noch einmal am Mittag schlafen und länger als 12.00 Uhr in der Einrichtung bleiben, gehen wir nach dem Mittagessen in den Schlaf/Ruheraum. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlaf-/Ruheplatz. Die Kinder, die nicht mehr schlafen, versammeln sich nach dem Mittagessen in der Kuschelecke und bekommen z.B. eine Geschichte vorgelesen.

3.7. Rituale

Rituale geben ihrem Kind Sicherheit und Orientierung und strukturieren unseren Tagesablauf. Hierzu gehören z.B. unser Morgen-, Sing- und Nachmittagskreis oder das gemeinsame Aufräumen. Das Begrüßungslied oder der Tischspruch haben einen Wiedererkennungswert, der vor allem den jüngeren Kindern Halt gibt.

3.8. Ausflüge/ Angebote/ Zusammenarbeit

Unter dem Jahr stehen bei uns, je nach Gelegenheit, Museums- und Theaterbesuche, Ausflüge in Parks und den Zoo oder Spaziergänge auf dem Programm. Diese orientieren sich an den Interessen der Kinder und unseren Projekten der jeweiligen Gruppen. Die aktuellen Ausflugsziele entnehmen Sie bitte dem Jahresplan.

Wir haben jederzeit die Möglichkeit, zu Ihrer und zu unserer Unterstützung mit Förderschulen und –Zentren, Fachdiensten, Logopäden und Ergotherapeuten zusammenzuarbeiten. Bitte,

sprechen Sie uns an.

Außerdem halten wir einen engen Kontakt zur Grundschule in unserem Sprengel, der Grandlschule, um zum Wohle der Kinder den Übergang so leicht wie möglich zu gestalten.

3.9. Freilandtage

Den ersten Dienstag im Monat gehen wir mit den Kindern für einen ganzen Vormittag in die freie Natur.

Unser Leben besteht größtenteils aus Hektik, Stress, Unruhe und Straßenlärm. Dies betrifft leider auch schon die Kinder. Um diesem Lebensalltag einmal zu entfliehen, bietet der Aufenthalt im Freien die Möglichkeit zu entspannen und die umgebende Natur zu genießen.

In der Natur kann eine Ruhe erfahren werden, wie sie die Kinder und auch wir Erwachsene kaum noch erleben können. In dieser friedlichen Atmosphäre bemerkt man viele Dinge, die einem vorher nicht bewusst waren. Durch den Freiraum in der Natur entwickeln sich seltener Konflikte und Aggressionen, da jedes Kind seinen Bedürfnissen nachgehen kann. Die einen ziehen sich zum Schneckensuchen zurück, wobei andere wiederum ihren Bewegungsdrang ausleben können. Diese Freiräume zu besitzen und nach eigenen Interessen zu nutzen, ist für viele Kinder eine neue und wichtige Erfahrung.

Mit dem Freilandtag möchten wir jedem Kind die Möglichkeit des Entspannens sowie das Entdecken neuer Lebenserfahrungen bieten.

Unsere Ziele:

  • Erleben von Ruhe
  • Kennen lernen von Naturmaterial und der Umgebung
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
  • Sammeln von neuen, persönlichen Erfahrungen
  • Förderung von Fantasie und Kreativität
  • Anregung der verschiedenen Sinne
  • Wissensvermittlung und Lernerfahrungen.

3.10. Feste und Feiern

Wichtig für unsere Gemeinschaft und als Ausdruck unserer Freude am Zusammensein sind gemeinsame Feste und Feiern. Dabei orientieren wir uns sowohl am Jahreskreis als auch an aktuellen Ereignissen. Das wichtigste Fest für jedes Kind ist selbstverständlich der Geburtstag. Dieser wird gebührend gefeiert.

3.11. Tiergestützte Pädagogik

Die tiergestützte Pädagogik ist ab 2018/19 ein fester Bestandteil unseres Konzeptes. Mit uns in der Kita lebt und arbeitet eine Labradorhündin, die im Jahr 2019/20 ihre Ausbildung zum Therapiebegleithund absolviert. Bereits seit Mai 2018 haben alle Kinder Kontakt zu ihr und die Möglichkeit, sich im eigenen Tempo dem Tier anzunähern. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung wird die Hündin gezielt mit den Kindern arbeiten und diese in verschiedenen Kompetenzbereichen unterstützen und fördern. Genauere Informationen zur tiergestützten Pädagogik folgen.

  1. Pädagogische Grundhaltung des Erziehers

Das Kind bedarf der bedienungslosen Annahme seiner Person, welche durch die liebevolle Unterstützung des Erwachsenen spürbar wird. Jedes Kind braucht Blickkontakt, die Ansprache sowie das aktive Zuhören des Erwachsenen, um ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu bekommen.

Das Kind braucht nicht nur die liebevolle Unterstützung des Erwachsenen, sondern auch klar definierte Grenzen, um sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Umfeld und Gesellschaft gerecht werden zu können.

Erwünschte Verhaltensweisen werden geübt, Erwartungen klar definiert und nicht der Willkür überlassen.

Mit Klarheit und einer offenen Art und Weise wollen wir den Umgang mit Kindern und deren Eltern pflegen. Unterstützend durch unsere Präsenz, den Respekt, die Aufrichtigkeit und die liebevolle Annahme allen gegenüber. Darüber hinaus bieten wir lösungsorientierte Vorschläge in schwierigen Erziehungssituationen, schaffen Vertrauen und möchten eine Stütze in schwierigen Lebenssituationen sein.

Die kreative Beschäftigung, die kognitive und soziale Entwicklung der Kinder, sowie auch die Hinführung der Kinder zur Natur und Bewegung liegen uns sehr am Herzen.

Die Erfüllung kindlicher Bedürfnisse und die Anpassung der Inhalte an den Entwicklungsstand des einzelnen Kindes und der Gruppe sehen wir als Basis für jedes weitere Vorgehen an.

  1. Die Rechte des Kindes

Recht auf Gleichheit

Kein Kind darf benachteiligt werden.

Recht auf Gesundheit

Kinder haben das Recht, gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.

Recht auf Bildung

Kinder haben das Recht, zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht.

Recht auf elterliche Fürsorge

Kinder haben ein Recht auf die Liebe und Fürsorge beider Eltern und ein sicheres Zuhause.

Recht auf Privatsphäre und persönliche Ehre

Kinder haben ein Recht, dass ihr Privatleben und ihre Würde geachtet werden.

Recht auf Meinungsäußerung, Information und Gehör

Kinder haben das Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken. Sie haben das Recht, sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten.

Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht

Kinder haben das Recht, im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden.

Recht auf Schutz vor Ausbeutung und Gewalt

Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung.

Recht auf Spiel, Freizeit und Ruhe

Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein.

Recht auf Betreuung bei Behinderung

Behinderte Kinder haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können.

  1. Qualitätssicherung/-entwicklung

Qualität entsteht durch einen kontinuierlichen Aushandlung- und Abstimmungsprozess zwischen den Eltern und pädagogischem Personal, orientiert an den Bedürfnissen der Kinder.

In unseren Teamsitzungen setzen wir uns regelmäßig mit unseren Zielen und unserer Arbeitsweise auseinander, überprüfen den Bedarf und die Rahmenbedingungen. Dementsprechend wird unsere Konzeption immer wieder in bestimmten Zeitabständen überprüft und je nach Bedarf fortgeschrieben oder überarbeitet.

Unser Team ist bestrebt durch Einsatzbereitschaft, Erfindungsreichtum und ständiger Weiterbildung Qualitätssicherung und Fachkompetenzen zu bieten in: Teamsitzungen, Konzeptionstagen und Fortbildungen.

  1. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen/Öffentlichkeitsarbeit

Um allen Kindern und Eltern eine optimale Unterstützung zu gewährleisten und unsere pädagogische Arbeit zu vervollständigen, arbeiten wir mit folgenden Institutionen zusammen:

  • Grundschulen
  • Referat für Gesundheit und Umwelt (Zahnprophylaxe)
  • Sozialbürgerhaus Pasing
  • diverse Fachdienste der Landeshauptstadt München
  • interne und externe Fachberatungen

Zudem stehen wir Ausbildungsstätten für die Berufsfachschulen für Kinderpflege und die Fachakademien für Sozialpädagogik zur Verfügung.

 

Schlussgedanken

Ohne die Menschen, die sich in unserem Haus treffen und zusammenkommen, wären dies alles nur wertlose Worte. Unser Haus lebt erst durch und mit den Menschen, die dort ein- und ausgehen, durch den Geist der Neugier und des Mutes, und durch die Freude und das Lachen der Kinder.

Schön, dass Sie ein Teil davon sind!

Ihr Pünktchen & Anton Team (Stand Mai 2018)

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